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Der Kaufhaus Cop (DVD-Kritik)
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Vom Looser zum Helden: Als Kaufhaus-John-McClane legt sich Kevin James im Alleingang mit einerVerbrecher-Gang an.
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| DVD-Kritik | |||||||||||||||||||||||||||||
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18.08.2009 08:32 Uhr -
Er war der King of Queens und der knuffige Sidekick in einigen Kinofilmen. Mit dem Kaufhaus Cop schrieb sich Kevin James jetzt selbst die passende Kinohauptrolle auf seinen fülligen Leib. Zwar erinnert die Figur des Paul Blart in grundlegenden Wesenszügen seinem Parade-Charakter Doug Heffernan, was allerdings kaum stört. Im Gegenteil, der sympathische Looser-Wachmann wirkt dadurch besonders liebenswert und dürfte insbesondere King-of-Queens-Fans gefallen.
Kaltgestellt Eigentlich war es Paul Blarts erklärtes Ziel den Polizeidienst anzutreten. Trotz üppiger Körperfülle meisterte er alle Tests und hätte auch beinahe die Sportprüfung bestanden, wenn da nicht seine tückische Zuckerkrankheit wäre. Sinkt sein Insulinspiegel und Paul bekommt kein Zuckerchen, tritt er spontan und ohne Vorwarnung den Matratzenhorchdienst an. Der Traum vom Cop-Dasein platzt und Paul heuert als lausiger Wachmann in einer Shopping-Mall an. Doch dort schiebt er keinen Dienst nach Vorschrift, sondern sorgt mit der Akribie eines echten Gesetzhüters für Zucht, Recht und Ordnung im Einkaufsdschungel. Bei Kollegen und Kunden stößt er damit allerdings nicht gerade auf Verständnis und sorgt eher für peinliche Zwischenfälle. Aber auch privat läuft es bei Paul so gar nicht. Seine Frau, eine illegale Einwanderin, hat ihn mit seiner Tochter sitzen lassen und nur Mama-Blart kann ihr Dickerchen mit ausreichend Kalorienzufuhr bei Laune halten. Dann kommt allerdings der Tag an dem Paul Amy kennenlernt. An ihrem Stand in der Mall verkauft sie Haarteile und verdreht dem schüchternen Wachmann auf Anhieb den Kopf. Erste Annäherungsversuche verlaufen schmerzhaft, aber erfolgreich. Auf einer Mall-internen Feier schlägt Paul allerdings gehörig über die Stränge und verspielt bei Amy allen Bonus. Vor Selbstmitleid völlig vernebelt, bekommt Paul nicht einmal mit, als eine dreiste Gaunerbande die gesamte Mall einnimmt und Geiseln in ihre Gewalt bringt. Jetzt kann der Kaufhaus Cop endlich zeigen, was in ihm steckt. Kevin-James-Vehikel Der Kaufhaus Cop wurde perfekt auf Kevin James abgestimmt, der in Stirb-Langsam- und Rambo-Manier zum einsamen Rächer und Helden der Shopping Mall wird. Was Story und Gags angeht, bewegt sich der Streifen zudem auf einem erfreulich positiven Niveau, wodurch der Spaß wirklich nicht zu kurz kommt. Zwar bietet die Handlung keine allzu großen Überraschungen, aber dafür einige wirklich guten Pointen. Wer im Vorfeld vielleicht schon den Trailer gesehen hat, könnte zudem etwas enttäuscht sein, einige der witzigen Szenen bereits zu kennen. Heimkino-Auftritt Die DVD-Umsetzung des Streifens gelang, was Sound- und Bildqualität angeht, ebenfalls mehr als überzeugend. Auditiv setzt der Kaufhaus Cop zwar nur wenige Akzente, diese reichen aber für ein stimmiges Gesamtklangfeld aus. Visuell gibt es keine großen Anhaltspunkte für übermäßige Kritik. Die Extras des Silberlings bestehen neben einem amüsanten Audiokommentar und mehreren entfallenen Szenen aus zahlreichen, eher kurzen Featurettes. Darin wird vor allem auf die Stuntarbeit und die Dreharbeiten an Originalschauplätzen eingegangen. Kevin James sorgt dabei natürlich immer für die nötige Portion Humor. Einen echten Mehrwert zum Film bieten die kurzen Featurettes zwar nicht immer, aber als witzige und unterhaltsame Behind-the-scenes-Eindrücke erfüllen sie nicht nur für Kevin-James-Fans ihren Zweck. Fazit Solide, perfekt auf Kevin James abgestimmt Komödie mit gutem Gag-Niveau und einem soliden DVD-Auftritt. Bild Bis auf minimale Schwächen im Bereich der Detailschärfe gibt es an dem visuellen Auftritt nichts zu beanstanden. Realistischer Look, satte Farben, kaum Hintergrundrauschen. Ton Trotz diverser Action-Einlagen hält sich der Sound mit einigen Ausnahmen im Großen und Ganzen zurück. Qualitativ einwandfrei, mit überzeugender Gesamtatmosphäre. Ausstattung Witziger Filmkommentar mit Hauptdarsteller und Produzent, einige entfallene Szenen und jede Menge kleine Featurettes zum Film. Recht üppig, aber inhaltlich Mittelmaß. (Thomas Raab) |
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